Jeden 2ten Samstag im Monat 'Tag der Offenen Tür'

Ob für den Urlaub oder auch einfach so: bei uns findest Du Sprachkurse und kannst viele Sprachen lernen.

Andere Sprachen lernen / Sprachkurse

Als Sprachschule bieten wir noch viel mehr.

_Unser Qualitätsmanagement

Qualität, Flexibilität und Service stehen bei uns an erster Stelle!

Unser Qualitätsversprechen:

1.    Wir sind gern Service- und Dienstleister. Wir freuen uns, wenn Sie sich bei uns wohlfühlen und unsere Leistungen schätzen.

2.    Unser Institut ist einladend und gepflegt.

3.    Unser Auftreten ist freundlich, zuvorkommend und den Werten unseres Institutes verpflichtend.

4.    Wir sind erreichbar und offen für Ihre Fragen und Wünsche.

5.    Wir erbringen unsere Leistungen zuverlässig, in angemessener Zeit und zugesicherter Qualität.

6.    Sorgfältige und gleichbleibende Qualität sind für uns Erfolgsfaktoren.

7.    Eine Beschwerde ist für uns ein Verbesserungsvorschlag – ein Lob ist Bestätigung und Motivation für unsere Leistungen.

8.    Wir fragen Sie gezielt nach Ihren Bedürfnissen und nach Ihrer Zufriedenheit mit unseren Leistungen.

Qualitätsmanagement

Einleitung: Wie wir uns sehen – wie wir vorgehen

Nach unserem Verständnis von professionellem Unterrichten im Rahmen der Erwachsenenbildung geht das Lehren von Sprachen/Fremdsprachen über die reine Vermittlung von Unterrichtsinhalten weit hinaus.

Wir bestimmen zunächst das individuelle Lernziel eines Kursteilnehmers. Bevor wir den Unterrichtsinhalt definieren, der zum Erreichen dieses Lernziels führt, stellen wir fest, welche Voraussetzungen bei der inhaltlichen und methodischen Gestaltung der Lehr-/Lernsituation berücksichtigt werden müssen

Folgende Aufnahme- und Lernvoraussetzungen definieren wir vor Trainingsbeginn:

  • soziokulturelle Bedingungen, d.h. bereits erfahrene oder venachlässigte Förderungen durch das familiäre oder schulische Umfeld;
  • vorhandenes Methodenrepertoire, d.h Methoden- und Sozialkompetenzen, wie z. B. Textlesefähigkeiten, Visualisierungsfähigkeiten, Präsentationstechniken, Techniken der Materialbeschaffung und -bewertung für die Erarbeitung von Inhalten, Methodenkenntnisse für die Arbeit im Team und mit einem Partner, Methoden der (selbständigen) Sicherung von Lerninhalten, Techniken der Zusammenarbeit;
  • generische Voraussetzungen für die Erarbeitung neuer Inhalte, d.h. Klärung der Fragen „Welche Aufnahmekanäle können angesprochen werden?“, „Auf welche Verarbeitungsmechanismen kann zurückgegriffen werden?“;
  • um welchen Lerntyp handelt es sich bei dem Kursteilnehmer/ der Kursteilnehmerin? Hier unterscheidet man den überwiegend auditiven, visuellen, kommunikativen oder motorischen Modus der Aufnahme von Lerninhalten.

Neben einer an aktuellen sprachwissenschaftlichen Standards orientierten und erprobten Unterrichtsmethode sind natürlich Lernerfolg und Zufriedenheit unserer Kursteilnehmer und Kursteilnehmerinnen unser vorrangiges Ziel. Die Form des Unterrichts sowie Lehr- und Lernmethoden sind maßgeblich für den individuellen Lernerfolg. Als besonders erfolgreich hat sich bei interact! ein Lernformen- und Medienmix im Unterricht erwiesen, also eine Kombination von einem durch die Lehrkraft geleiteten oder moderiertem Unterricht, schriftlichen Übungen, Hörverständnisübungen sowie einem gewissen Anteil an Selbststudium über den Verlauf eines Sprachkurses.

Um Lernerfolg und Zufriedenheit zu messen, führen wir während eines Sprachkurses Befragungen durch. In solchen Befragungen können im laufenden Kurs Eindrücke, Kommentare und Kritik zum Verlauf des Sprachtrainings geäußert werden, die wir dann im Idealfall noch im laufenden Kurs umsetzen. Unsere Abschlussbefragungen dienen dem Nachweis über die erfolgten Fortschritte und das Erreichen der angestrebten Ziele im Sprachkurs. Auf diese Weise werden neben dem gesamten Sprachkurs auch die Lehrkräfte der Sprachschule direkt vom Zielpublikum bewertet.

Die interact!-Methode

Zur Methode

Unsere Methode des Fremdsprachenunterrichts bezeichnen wir als ‚kommunikativ’. Das Herzstück unseres kommunikativen Unterrichts ist der sogenannte >Experimentelle Lernkreis< (>Experiential Learning Cycle< nach David A. Kolb): Lernen verläuft stets in einem Kreislauf aus Erfahrungen, Reflexion, Begriffsbildung und Ausprobieren. 
Nach diesem Modell bilden konkrete eigene Erfahrungen die Ausgangsbasis für Beobachtungen und das Ableiten erster Regelhaftigkeiten. Auf Grundlage dieser Regel-Erkenntnisse werden Theorien gebildet. Diese werden wiederum aktiv ausprobiert, also experimentell überprüft, woraus wiederum Erfahrungen geschöpft werden. Dieser Prozess bildet sich auch im Spracherwerb ab.

Die interact!-Methode ist für die unterschiedlichsten Lerntypen geeignet. Sie richtet sich an deren individuellen Ansprüchen aus und kann diese in ein gemeinsames Unterrichtsgeschehen integrieren. Der Ablauf der Unterrichtseinheiten ist in hohem Maße teilnehmerorientiert, d.h. unsere SprachschülerInnen werden kontinuierlich zu aktiver Teilnahme und einem maximalen Anteil mündlicher Beteiligung motiviert. Unsere Lehrkräfte betrachten wir nicht allein als Wissensvermittler, sondern als Moderatoren dieses dynamischen Unterrichtsprozesses.

Die einzelnen Trainingseinheiten haben klar abgesteckte Ziele und geben den Kursteilnehmern die Gelegenheit, den Stoff in natürlichem Rahmen und gemäß ihren individuellen Lernmöglichkeiten zu üben. Dies bedeutet, dass die Sprache entsprechend funktionell  präsentiert und geübt werden kann.  Der Sprechanteil des Trainers wird minimiert, so dass die Kursteilnehmer genügend Raum und Zeit finden, um sich auszudrücken. Unsere Sprache ist einfach und direkt, um so den Kursteilnehmern eine angenehme Atmosphäre in einer ungewohnten Sprachsituation zu schaffen.

Im Mittelpunkt dieser Herangehensweise steht immer der aktuelle Wissensstand des Kursteilnehmers, so dass er/ sie selbst Regeln von dem präsentierten Unterrichtsstoff ableiten kann.

Bei uns wird garantiert nichts ‚eingetrichtert’! Leitkriterium unserer interact!-Methode ist vielmehr das ‚Hervorlocken’, nicht das ‚Füttern’ mit Wissen. Diese Herangehensweise geht Hand in Hand mit einer kontinuierlichen, ‚sanften’ Überprüfung von erworbenem Verständnis – durch Wiederholen und Nachfragen. Neues Wissen aus Teilnehmern ‚hervorzulocken’ ist eine der Kernkompetenzen der interact!-Trainer.

Größe der Lerngruppen und Häufigkeit des Unterrichts

Regelmäßiger Fremdsprachenunterricht ein- oder zweimal pro Woche à 90 Minuten sind die Norm. Wir unterrichten in Gruppen mit maximal 8 Teilnehmern, um die optimale Aufnahme und Umsetzung des Unterrichtsstoffs zu gewährleisten.

Tagesworkshops zu bestimmten Themen können bis zu 12 Teilnehmer aufnehmen.

Unser Sprachinstitut befindet sich in Hamburg-Bahrenfeld, in der Osdorfer Landstraße 11, 22607 Hamburg. Dort verfügen wir über einen moderne Schulungsräume für größere Gruppen.

Sehr gerne bieten wir Ihnen Unterricht oder Seminare an …

Schulungsstätten: Wo unterrichtet interact!

–       … im Unternehmen des Kunden –       … im Tagungshotel –       … in unserem virtuellen Klassenraum
  • ….bei interact! Sprachen verbinden, Osdorfer Landstraße 11, 22607 Hamburg

 

Unsere Unterrichtsmaterialien 

Das Unterrichtsmaterial wird vor Beginn jedes Trainings festgelegt und in einem Kursplan erfasst. Es handelt sich dabei um eigenes, von interact!  vielfach erprobtes Trainingsmaterial, das nach den Vorgaben des CEF (Common European Framework) erstellt wurde. Zusätzlich beziehen wir weitere Medien mit ein, wie moderne Unterrichtsbücher, internationale Nachrichten, kurze Filmsequenzen und Zeitungsausschnitte.

Unsere Qualifizierungen 

Allgemeine Kompetenzen

Unsere Fremdsprachentrainer und –trainerinnen verfügen über anerkannte Qualifikationen und Erfahrungen im Bereich Fremdsprachenunterricht und Erfahrungen in verschiedenen Wirtschaftsbereichen. Sie werden zusätzlich in regelmäßigen Abständen von unserer DELTA-qualifizierten Teachers’-Trainerin in der interact!-Methode geschult.

interact!-TrainerInnen sind entweder Muttersprachler oder beherrschen die zu unterrichtende Fremdsprache auf Muttersprachlerniveau. Sie verfügen über Fachkenntnisse im nicht-sprachlichen Bereich und/oder Berufserfahrung und können sich daher gut in neue Themen einarbeiten. Sie können sich sowohl in der Didaktik als auch im persönlichen Auftreten auf unterschiedliche Zielgruppen einstellen. Sie sind grundsätzlich bereit, sich zusätzliche Qualifikationen im Bereich Skills-Training (Kommunikation, Interkulturelle Kompetenz, etc.) anzueignen und sich kontinuierlich fortzubilden.

Selbstverständlich kennen unsere Trainer und Trainerinnen die sprachwissenschaftlichen Grundlagen des berufsbezogenen Fremdsprachentrainings (Sprachhandlungen, Fach- und Berufstexte, Fachwortschatzarbeit, Grammatik) und beherrschen unterschiedliche Sprachregister: sie unterscheiden zwischen allgemeinen, berufs- und fachsprachlichen Konzepten und sind in der Lage, die unterschiedlichen Anforderungen für Gruppen- und Einzeltraining zu benennen und umzusetzen. Überdies sind sie mit den wissenschaftlichen Grundlagen des berufsbezogenen Kommunikationstrainings vertraut und kennen die Bedeutung interkultureller Kommunikation für das firmeninterne Sprachentraining.

Umsetzung der CEF-Kriterien

Was genau sind CEF-Kriterien? Der Gemeinsame Europäische Referenzrahmen für Sprachen (CEF) ist ein System, das Lernen und Lehren von Sprachen und das Beurteilen von Sprachkompetenzen nach gemeinsamen Kriterien beschreibt und vergleichbar macht. Der Referenzrahmen wurde 2001 vom Europarat verabschiedet. Der CEF enthält sechs Niveaus der Sprachbeherrschung. Für diese Niveaustufen werden sechs situations- und kompetenzbedingte sprachliche Fertigkeiten beschrieben. Diese Stufen sind Ist-Beschreibungen der individuellen Sprachkompetenz und umfassen ein breites Spektrum von Sprachbeherrschung: In A1 finden sich Grundkenntnisse in einer Sprache wieder, mit C2 sind sogar manche Muttersprachler überfordert. interact!-Fremdsprachentrainer und -trainerinnen sind in der Lage,aus Stellenbeschreibungen/ Tätigkeitsprofilen grundsätzliche kommunikative Anforderungsprofile auf der Grundlage des CEF zu ermitteln. Sie führen Bedarfsanalysen und mündliche Interviews CEF-basiert durch und nutzen die Ergebnisse als Basis für die Kursplanung. Sie setzen selbst erstellte Konzepte für das entsprechende CEF-Niveau und den damit verbundenen Deskriptoren um und evaluieren die Ergebnisse.

 

Konzeption und Planung von Trainingsmaßnahmen

Unsere Sprachtrainer sind vertraut mit aktuellen und spezifischen Konzepten und Möglichkeiten (z.B. E-learning) zur Planung von berufsbezogenen Fremdsprachentrainings und können sie umsetzen. Sie planen grundsätzlich zielgruppenorientiert (Bedarfsanalyse bis Evaluation). Sie erstellen eigenständig Kurspläne und Trainingseinheiten und können ihre diesbezüglichen Entscheidungen fachlich begründen. Mit den drei Seminarphasen >Vorbereitung/ Durchführung/ Nachbereitung< sind sie vertraut:

§  Vorbereitung: in dieser Phase sollten alle notwendige Lehrmittel (Folien, Fragen, Computer etc.) vorbereitet sein.

§  Warming-Up: Bevor man in den Unterricht ‚einsteigt’ und die Lernziele mitteilt, sollte eine lockere Atmosphäre und Stimmung herrschen. Dies erreicht man z.B. durch Small Talk, eine Anekdote, ein Spiel.

§  Informations-Input: Während dieser Phase findet der Kurs statt. Lerninhalte werden vermittelt. Die operationellen Lernziele werden am Anfang des Kurses präsentiert.

§  Lernaufgaben: Nach der Präsentation des neuen Lernstoffs (max. 25-30 Min.) sollte eine Lernaufgabe verteilt werden, damit die Teilnehmer das Gelernte aktiv umsetzen können.

§  Selbständiges Arbeiten: Die Teilnehmer erarbeiten die Lernaufgabe selbstständig.

§  Besprechung: Nach Abschluss der Lernaufgaben sollten die Teilnehmer die Möglichkeit haben, die Aufgaben mit den Kollegen zu besprechen.

§  Feedback: Die Lehrkraft sollte eine Rückmeldung geben und das erarbeitete Wissen mit den Teilnehmern vertiefen.

§  Evaluation: Erfragen von Unklarheiten, Verbesserungsvorschlägen, Lernerfolgen. Abschließende Motivation und positives Feedback an die Teilnehmer.

Prüfungen und Zertifikate

Unsere Fremdsprachentrainer und –trainerinnen bei interact! kennen die aktuellen Prüfungen, deren Niveaus und Anforderungen und können diesbezüglich zielgruppengerecht beraten.

Methodenkompetenz

Die Methodenkompetenz eines Trainers ist Teil der Bildungsplanung. Sie bezeichnet die Fähigkeit des Lehrenden, bei Planung und Organisation eines Lernprozesses diejenigen Unterrichtsmethoden einzusetzen, die jeweils die optimalen Bedingungen für die Begegnung von Lernenden und dem Unterrichtsgegenstand herstellen. Methodenkompetenz ist daher eng verbunden mit den zu vermittelnden Inhalten. Wichtige Methodenkompetenzen sind beispielsweise folgende Fähigkeiten: §  einem Text wichtige Inhalte entnehmen, diese strukturieren und wiedergeben können, §  eine eigene Meinung gegenüber einem Sachverhalt entwickeln, ausdrücken, begründen und in einer kontroversen Diskussion vertreten können, §  in gegebenen Sachverhalten Relationen erkennen und ggf. hiervon ausgehend Problemlösungen entwickeln können, §  verschiedene Medien zur Informationsbeschaffung zu nutzen.

Materialerstellung

In obigem Sinne entwickeln  interact!-TrainerInnen individuelle und gruppenspezifische Trainingsmaterialen, wählen Lehr/Lernmaterialien aus, analysieren und beurteilen sie, entwerfen Lernszenarien und setzen sie in die Unterrichtspraxis um.

Methodenauswahl

Unsere Trainer verfügen über ein breites Repertoire an Trainingsmethoden, das sie in angemessener Form zum Einsatz bringen. Sie entwickeln authentische, berufsbezogene Aufgaben und Übungen, wählen diese gemäß der Leistung und Bedürfnissen der Gruppe aus und setzen sie zusammen mit den passenden Unterrichtsmedien ein.

interact!-Lehrkräfte sind erfahren darin, individuelle Lernsituationen erwerbstätiger Lernender methodisch und didaktisch zu berücksichtigen. Sie gestalten vielfältige, den kommunikativen Anforderungen am Arbeitsplatz entsprechende Lernumgebungen (hinsichtlich Raum, Zeit, Material), beraten die Lernenden in angemessener Form und unterstützen sie dabei, selbständig und selbst gesteuert zu lernen. Gruppen- und Einzeltraining werden vor- und nachbereitet und die Lernenden dabei in Planungsprozesse eingebunden.

Evaluationskompetenz/ Testen

Natürlich ist es wichtig, zwischen Rückmeldung, Beurteilung und Bewertung (feedback, assessment, evaluation) zu unterscheiden. Unsere Fremdsprachentrainer bei interact! haben Erfahrung mit Evaluationsprozessen. Sie setzen Szenarien ein, um aufgabenbezogen zu testen und den Lernfortschritt einer Gruppe zu erfassen. Sie beherrschen die relevanten Methoden der Ergebnissicherung und Evaluation und können Maßnahmen und Strategien empfehlen, die zum Ziel haben, das einmal erreichte Kompetenzniveau zu erhalten und auszubauen (Nachhaltigkeit).

Sozialkompetenz

Soziale Kompetenz beschreibt die Fähigkeit unserer Lehrkräfte souverän, einfühlsam, fair und konstruktiv mit den Lernenden umzugehen. Dazu gehört die Fähigkeit zu Empathie, d.h. sich in das jeweilige Gegenüber hineinzuversetzen und einzufühlen, sowie das konstruktive Lösen von Konflikten. Zur sozialen Kompetenz unserer interact!-TrainerInnen gehört die adressatengerechte Aufbereitung und Umsetzung unserer didaktischen Konzepte. Unsere Lehrkräfte geben konstruktives und individuelles Feedback, zeigen Interesse für die Lernenden und für das Unternehmen, in dem sie tätig sind. Sie sind in der Lage, Gruppenprozesse zu erkennen und zu moderieren. Lerngruppen organisieren und leiten sie kompetent, zeigen Sensibilität für Gruppendynamik und klären Störfaktoren bereits im Vorfeld ab. Während des Trainings lenken sie den Lernprozess, regen an, fördern und geben Impulse (Motivationskompetenz). So schaffen sie eine positive Lernatmosphäre.

Alle unsere Trainer verfügen über interkulturelle Kompetenz und Erfahrung und können diese konstruktiv einsetzen.

Humankompetenz

Selbstkompetenz und Persönlichkeitskompetenz werden unter dem Begriff >Humankompetenz< zusammengefasst und bezeichnen hier die Fähigkeit und Bereitschaft unserer interact!-TrainerInnen, die Entwicklungschancen, Anforderungen und Einschränkungen der einzelnen Teilnehmer im Fremdsprachenunterricht zu klären, zu durchdenken und zu beurteilen sowie individuelle Begabungen zu entfalten.

Unsere Lehrkräfte identifizieren sich mit der Firmenphilosophie des jeweiligen Auftraggebers und verhalten sich ihm gegenüber absolut loyal. Sie handeln professionell gegenüber Kollegen, Kunden und Trainingsmanagement (Verwaltung/Organisation). Sie zeigen Rollenbewusstsein und Gespür für Entscheidungsprozesse in den Unternehmen und können sich variierten Aufträgen und unterschiedlichen Kunden flexibel anpassen.

Persönlich zeichnen sich unsere Trainer durch flexibles, kreatives und (selbst)reflexives Verhalten aus. Sie können sowohl mit Kritik umgehen als auch konstruktiv Kritik üben. Sie beherrschen das professionell notwendige Zeitmanagement, sind mobil, pünktlich, erreichbar und zuverlässig – auch in administrativen Aufgaben.

Unsere Trainer haben eine natürliche, positive Ausstrahlung, gute Umgangsformen und ein gepflegtes Äußeres. Sie treten sicher auf und besitzen Überzeugungskraft, sind motiviert, engagiert, offen und teamfähig. Sie hören aktiv zu, sind humorvoll, empathiefähig und gehen pro-aktiv auf andere zu. Die Bereitschaft, sich selbst weiterzubilden, ist Voraussetzung für eine Tätigkeit in unserem Unternehmen: unsere Trainer lernen auch selbst immer wieder Fremdsprachen und können sich daher in die Situation ihrer Kursteilnehmer bestens einfühlen.

 

Organisation und Ablauf der Schulung 

 

Kundenberatung

Zunächst erhält der Kunde ein schriftliches Angebot von uns. Im Rahmen eines ersten Beratungsgespräches werden folgende Punkte besprochen:

Ziel der Geschäftsleitung für die Weiterbildungsmaßnahme,

  • Teilnehmerkreis,
  • Ort des Unterrichts,
  • Zusatzmethoden wie Workshops, virtueller Klassenraum, Online-Training;
  • Ablauf und Termin für Einstufungsgespräche mit den Kursteilnehmern;
  • Präsentation von möglichen Kursplänen: detaillierte Angaben zu Dauer des Trainings, Inhalt, Materialien;
  • Vorstellung eines Abschlusstests,
  • Kosten und Vertragsbedingungen,
  • Einstufung der Sprachkenntnisse der Teilnehmer und Vorbereitung zum Trainingsablauf.

Einstufungsgespräche mit den Teilnehmern

Wir stufen die Vorkenntnisse der Teilnehmer in kleinen Gruppen von bis zu fünf Personen ein. Der Einstufungstest findet mündlich statt. Schriftlich weisen die meisten Teilnehmer bessere passive Kenntnisse auf. Da unsere Trainings auf aktiver Kommunikation beruhen, können wir die Vorkenntnisse schriftlich nicht zuverlässig einstufen. Im Verlauf des etwa 20-minütigen Einstufungsgespräches stellen wir sog. „key-questions“, an denen wir den Stand der Grammatik, den aktiven Wortschatz sowie das fremdsprachliche Selbstbewusstsein des Sprechers ablesen können. Darüber hinaus  werden Fragen nach den jeweiligen groben Trainingszielen und den bevorzugten Unterrichtszeiten gestellt. Die Ergebnisse werden schriftlich zusammengefasst. Vorschläge zur Gruppenzusammensetzung und Unterrichtszeiten werden unserer Kontaktperson beim Kunden übermittelt.  

Vorbereitungsgespräch

Anhand der Einstufungsergebnisse werden in Abstimmung mit unserem Kunden die Gruppen zusammengestellt. Die Unterrichtsziele werden grob festgelegt. Es wird definiert, welche Sprachkompetenzbereiche (Sprechen, Verstehen, Lesen, Schreiben) und speziellen Kommunikationsfähigkeiten (Diplomatie, Telefonieren, E-mailing etc.) in welcher Tiefe gefördert werden sollten. Ebenfalls wird der Einsatz von Hilfsmitteln und Unterrichtsmaterialien im Unterricht besprochen und festgelegt (Internet, Beamer, elektronische Boards, iPads, Flipchart, DVDs, Bücher). Abschließend werden die Unterrichtszeiten definiert sowie Unterrichtsräume, Stockwerk und Nummer vermerkt.  

Trainingsbeginn und -verlauf

Bei Kursstart stellen sich zunächst Teilnehmer und Lehrkraft gegenseitig vor. Weitere Bestandteile der ersten Unterrichtseinheit sind: eine genaue Bedarfsanalyse eines jeden Teilnehmers sowie die Feststellung des allgemeinen Lerntempos.

Nach der ersten Unterrichtseinheit erstellen unsere interact!-Trainer die sog. >Course Outline< (Kursplan). Diese beinhaltet das Unterrichtsziel, die Trainingsinhalte und das benötigte Material. Die >Course Outline< ist zeitlich in drei Teile à jeweils drei Monate aufgeteilt und gilt, wenn nicht anders vereinbart, für neun Monate. Sie schließt mit einem mündlichen und schriftlichen Test ab. Unsere Lehrkräfte evaluieren die Vorkenntnisse der einzelnen Kursteilnehmer schriftlich und legen das ihrer Meinung nach erreichbare Ziel für jeden Kursteilnehmer fest.

In der zweiten Unterrichtseinheit folgen die Vorstellung des Trainingsinhalts und des Unterrichts-/ Arbeitsmaterials. Dies initiiert den Beginn des Kurses.

Struktur einer Unterrichtseinheiten bei interact!

Allgemein

Jede Unterrichtseinheit hat eine für die Teilnehmer klare Struktur und ist Teil einer >Course Outline<, die vorab vereinbart wird. Folgende Punkte sind vorab zu klären:

(1) Was sind die Ziele der Stunde?

(2) Wie kann der Inhalt strukturiert werden?

(3) Welche Methoden bieten sich an?

(4) Welche Materialien müssen vorbereitet werden?

(5) Welche offen gebliebenen Fragen, welche unerledigten Aufgaben aus der letzten Stunde, wirken in die neue Stunde hinein?

Jede einzelne Unterrichtseinheit wird genau auf den Bedarf der Gruppe abgestimmt, wobei verschiedenste Ansätze zum Tragen kommen können. Wichtige Aspekte sind LernorientierungHandlungsorientierung und Interaktion, da

  • Lernen von den Teilnehmern weitgehend selbst gesteuert werden soll, um ein Höchstmaß an Lernautonomie zu garantieren
  • durch aktive Beteiligung der Teilnehmer am Unterrichtsgeschehen der individuelle Lernerfolg gesichert wird und dies die Motivation der Teilnehmer steigert;
  • durch Partner- und Gruppenarbeit das Lerntempo individuell gesteigert und gesteuert werden kann;
  • bei Partner- und Gruppenarbeit alle Kursteilnehmer optimale Lerngebnisse erzielen, da sie ständig aktiv am Unterricht teilnehmen.
  • Der Umgang mit Fehlern

Lehrkräfte von interact! sorgen prinzipiell für eine gute Lernatmosphäre, so dass die Korrekturen von Fehlern grundsätzlich kein Problem darstellen.

Generell wird zwischen flüssigem und genauem Sprechen unterschieden, d.h., die Lehrkraft entscheidet sich für oder gegen die unmittelbare Korrektur von Fehlern im Gespräch. Liegt der Fokus der Unterrichtseinheit auf dem genauen Sprechen (bei Grammatikübungen), so werden Fehler korrigiert. Dies findet bei einem Fokus auf flüssigem Sprechen allenfalls am Ende der Stunde und häufig ohne Angabe des Teilnehmers statt. Überdies wird bei der Fehlerkorrektur Rücksicht auf die Schwere des Fehlers (führt der Fehler zu Missverständnissen?) und auf das Niveau des Schülers genommen. Fehler werden aus den unterschiedlichsten Gründen gemacht und sind generell willkommener Anlass, die Sprachkompetenz der Teilnehmer zu verbessern. Wo immer es möglich ist, wird die Fähigkeit der Teilnehmer zur Selbstkorrektur genutzt.

 

Lernen von Vokabeln

Vokabeln werden in Form von Wortfamilien, Kollokationen, Dialogen und Synonymen gelernt und nicht in Wortlisten, so wie es früher üblich war. Dadurch ist es nicht nur einfacher, neue Vokabeln zu lernen, sondern es wird gleichzeitig auch die Stellung der Worte im Satz geübt, d.h., die Grammatik des Wortes wird automatisch verinnerlicht. Wir legen großen Wert auf die Übertragung von Wortschatz auf neue kommunikative Situationen.

 

Grammatik

Das Thema >Grammatik< beurteilen heutzutage viele Fachleute kontrovers. Im Laufe der letzten 30 Jahre war im Unterrichtsspektrum alles vertreten, von völligem Verzicht auf grammatikalische Inhalte bis hin zu einem Stundenaufbau, der sich ausschließlich an Grammatik orientierte. Unsere Kurse bei interact! stellen nicht die Grammatik, sondern konkrete Sprachverwendungssituationen in den Mittelpunkt. Natürlich unterrichten unsere Dozenten dennoch Grammatik, allerdings meist untergeordnet, weil Grammatikwissen nicht auf konkrete Sprachverwendung vorbereitet.

Förderung einzelner Sprachkompetenzen:

Mündlicher Ausdruck

Der Fokus unseres Trainings liegt auf dem freien Sprechen. Auch mit geringen Vorkenntnissen werden die Teilnehmer aufgefordert, sich nur in der Trainingssprache auszudrücken. Im Training werden verschiedene Übungsformen für den mündlichen Ausdruck genutzt:

  • Paarübungen
  • Gruppenübungen
  • Tandemübungen
  • Präsentationstechniken
  • Rollenspiele
  • Spontane Zwei-Minuten-Reden

Aussprache

Wir unterrichten im internationalen Stil. In Bezug auf die englische Sprache bedeutet dies, dass wir internationales Englisch (Mid-Atlantic English) unterrichten und nicht eine landesspezifische Aussprache. Die Aussprache wird korrigiert, sobald ein Muttersprachler das Gesagte nicht verstehen würde.

Schriftlicher Ausdruck

Schriftliche Fehler werden korrigiert. Außerdem werden Themen wie >Höflichkeit im Schriftverkehr<, >Diplomatie< und >Beschreibungen< geübt.

Hörverstehen

Hörverstehen fällt den Kursteilnehmern oft schwer, insbesondere dann, wenn die Sprecher Muttersprachler sind oder einen starken Akzent haben, schnell sprechen oder Ablenkungen durch Hintergrundgeräusche auftreten. In der Regel werden kurze Sequenzen unterschiedlicher Sprechweisen vorgespielt und analysiert.

Wir üben Hörverstehen durch folgende Übungsformen:

  • Globales Verstehen: nicht jedes einzelne Wort soll verstanden werden, sondern die Gesamtaussage;
  • Selektives Verstehen: nur eine bestimmte Information soll herausgefiltert werden;
  • Detailliertes Verstehen: alle Einzelheiten sollten möglichst genau wiedergegeben werden können;
Bei Urlaubs- oder Krankheitsvertretungen setzen wir gern einen unserer anderen Trainer ein, der normalerweise eine andere Sprache unterrichtet, damit die Kursteilnehmer üben, auch andere Akzente zu verstehen.  

Leseverstehen

Wir trainieren lautes und leises Lesen gleichermaßen. Für Leseverstehen wenden wir folgende Übungsformen an:

  • Globales Lesen: der Text wird  schnell „quer“ gelesen, um die grobe Aussage zu verstehen;
  • Selektives Lesen: eine Information soll gefunden werden;
  • Detailliertes Lesen: der Text soll in allen Einzelheiten verstanden werden.

Nachbereitung des Unterrichts durch die Kursteilnehmer

Am Ende der Unterrichtseinheit werden Hausaufgaben verteilt. Sie dienen der Wiederholung und Festigung des Gelernten. Neugelernte Vokabeln und Grammatik werden in einen neuen Zusammenhang gebracht und prägen sich dem Lernenden besser ein.

Die Hausaufgaben können beim Trainer zur Korrektur abgegeben werden. Nur, wenn sich in der Überzahl der abgegeben Hausaufgaben abzeichnet, dass ein Thema ungenügend verstanden wurde, wird das Hausaufgabenthema im Unterricht besprochen. Ansonsten konzentriert sich der Unterricht auf die freie Kommunikation.

Kursabschluss und Evaluierung

Jeweils alle drei Monate findet eine schriftliche Evaluierung des Kursinhaltes und der Lehrkraft statt. Die Kursteilnehmer füllen anonym oder mit Namen einen Fragebogen aus, den sie bei unserer TrainerIn abgeben. Unser Director of Studies analysiert die Ergebnisse gemeinsam mit der Lehrkraft. Regelmäßig hospitiert unser Director of Studies (DELTA-qualifiziert) den Unterricht und evaluiert die Leistung der Lehrkraft im Unterrichtsgeschehen.

Interkulturelles Training bei interact!

Interkulturelles Training gewinnt mehr und mehr an Bedeutung im Bereich Personalentwicklung. Beim Interkulturellen Training liegt der Schwerpunkt auf der Sensibilisierung der Teilnehmer für die eigene und die jeweilige fremde Kultur bzw. für das eigentliche kulturelle Geschehen. Ziel ist die Verbesserung der Kommunikation zwischen verschiedenen Kulturen sowie die Vermeidung von kulturellen Missverständnissen.

Daher werden interkulturelle Elemente zunehmend in unseren Unterricht einbezogen. Interkulturelles Training ist jedoch ein separater Teil unseres Trainingsangebotes und muss separat gebucht werden. Unsere Sprachtrainings beziehen sich auf das Erlernen von sprachlichem Ausdruck.